Verschuldung der Stadt Bonn
Der Bonner Stadtkämmerer fordert eine anhaltende Ausgabendisziplin. In einer aktuellen städtischen Pressemitteilung (externer Link) heißt es u.a.:
“Alleine für die Gesamtverschuldung der Stadt Bonn einschließlich der eigenen Betriebe und Kassenkredite in Höhe von 1,2 Mrd. € muss die Stadt Bonn in diesem Jahr 63 Mio. € Zinsen zahlen. Das bedeutet eine starke Einschränkung des kommunalen Gestaltungsspielraums. Wie Stadtkämmerer Prof. Dr. Ludger Sander in seinem zweiten Quartalsbericht an Rat und Hauptausschuss erläutert, müsse der Kampf gegen die Verschuldung verschärft geführt werden. Schuldenabbau sei das oberste Gebot. Statt neuer Kredite aufzunehmen müsste in den nächsten Jahren mehr getilgt und dürften die Schulden nicht ausgeweitet werden. Das gelte vor allem für die hohen Kassenkredite, deren Stand sich derzeit auf 328 Mio. EUR beläuft. Diese ‘Kontokorrentkredite auf dem städtischen Girokonto’ (Prof. Sander) seien deutlich zurückzuführen.”
Ohne umfassende Meinungsfreiheit brauche ich den Vorgang nicht näher zu kommentieren, obwohl es was zu sagen gäbe. Einfach im Ausland informieren. Da wird wohl in diesen Tagen eine wichtige Bank aus Deutschland an eine “Heuschrecke” in Texas verkauft. Zirp, zirp.
Posted 21. August 2008, 12:42Übrigens, die Menschen in Westdeutschland leben seit Jahren extrem unter ihren Verhältnissen. Warum sollen wir uns immer nur einschränken? Es wird Zeit, dass die Kommunen mal wieder Geld ausgeben können. Die Plünderung des Staates und des Mittelstandes muss ein Ende haben!