Verwaltung beantwortet Fragen zur Kindertagesstätte “An der Rheindorfer Burg”
Wie berichtet gab es Anfang des Jahres eine Auseinandersetzung zur Kindertagesstätte “An der Rheindorfer Burg”. Die Stadtverwaltung wollte die daraufhin gestellte Große Anfrage zunächst nicht beantworten. Nun – 5 Monate später – hat man die Fragen doch beantwortet.
Hier die damals gestellten Fragen (vgl. DS 0810945, externer Link):
“1.) Welche Baumaßnahmen/Reparaturen/Instandhaltungen wurden seit dem Jahr 2000 in der KiTa ‘An der Rheindorfer Burg 2′ durchgeführt? (Maßnahmen bitte mit Jahreszahlen datieren und die Kosten benennen.)
2.) Wurde bereits über eine Sanierung/grundlegende Renovierung nachgedacht?
3.) Gibt oder gab es entsprechende Planungen? – Sofern dies der Fall ist: Welche Maßnahmen wurden angedacht?
4.) Hat das SGB bereits die Kosten einer Renovierung denen eines Neubaus gegenüber-gestellt?
5.) Wann wurde die KiTa gebaut?
6.) Stimmt es, dass die KiTa ‘An der Rheindorfer Burg 2′ ursprünglich als Provisorium gebaut wurde?
7.) Gibt es in den Abwasserrohren der KiTa Rückstauklappen? – Sofern dies der Fall ist: Wann wurden diese eingebaut?
8.) Wie ist grundsätzlich der Zustand der sanitären Anlagen?
9.) Wie ist das Gebäude wärmeisoliert?
10.) Gab es im Gebäude schon einmal Probleme mit Nagetieren (Ratten)? – Wenn ja: Welche Probleme gab es?
11.) Welche Baumaßnahmen/Reparaturen/Instandhaltungen plant das SGB in den kommenden Jahren für die KiTa „An der Rheindorfer Burg 2“? (Bitte Maßnahmen, geschätzte Kosten sowie Termine benennen).”
Und hier die Antworten der Verwaltung (vgl. DS 0810945ST3, externer Link):
“1. An der Kindertagesstätte „An der Rheindorfer Burg“ wurden in den letzten Jahren jährlich Instandhaltungsmaßnahmen in einer Höhe von 8.500 bis 25.000 Euro durchgeführt. (2004: 25.400 Euro, 2005: 17.100 Euro, 2006: 8.500 Euro, 2007: 15.900 Euro)
2. Eine grundlegende Sanierung des Kindergartens „An der Rheindorfer Burg 2“ ist nicht geplant.
3. Nein, es gibt noch keine Planungen für eine Grundsanierung, allerdings ist mittelfristig (in den nächsten 5 Jahren) eine Sanierung des Daches bzw. der abgehängten Decke vorzusehen.
4. Das SGB hat die Kosten einer Renovierung bisher nicht denen eines Neubaus gegenübergestellt.
5. Die Einrichtung wurde 1976 bis 1977 gebaut.
6. Die Kindertagesstätte wurde als ungedämmter Fertigteilbau mit einer für Fertigbauten der damaligen Zeit üblichen Nutzungsdauer errichtet.
7. Es sind keine Rückstauklappen eingebaut.
8. Der Zustand der sanitären Anlagen ist dem Alter entsprechend, Beschädigungen liegen nicht vor. Für die Einrichtung einer U3-Gruppe werden derzeit Anpassungen vorgenommen (Investitionsvolumen voraussichtlich 20.000 EUR).
9. Die Wärmeisolierung entspricht dem Standard von Fertigteilbauten aus den 70er Jahren. Das Dach ist nur unzureichend, die Außenwände sind gar nicht mit Wärmedämmung ausgestattet.
10. Es wurden in den vergangenen Jahren 5 Aufträge zur Schädlingsbekämpfung speziell für Nagetiere ausgeführt. Die Tiere waren in den Kellerbereichen gesichtet worden.
11. Bis Jahresende werden die aufgrund eines statischen Gutachtens erforderlichen Sicherungsmaßnahmen an den Leuchten durchgeführt. Die mittelfristig erforderliche Sanierung der Abhangdecken inklusive einer Verbesserung der Wärmedämmung soll im Zusammenhang mit der unter 3. benannten Dachsanierung ausgeführt werden. Hierzu wird derzeit ein Konzept entwickelt.”
Über das Thema wird am Dienstag in der Bezirksvertretung diskutiert.