Bezirksregierung fordert Umweltzone für Bonn
Die Stadt Bonn schreibt in einer aktuellen Presseerklärung (externer Link):
“Entgegen dem bisherigen Kooperationsstand bei der Aufstellung eines Luftreinhalteplans für Bonn hat jetzt die Bezirksregierung Köln mitgeteilt, dass die zeitnahe Einrichtung einer Bonner Umweltzone unverzichtbar sei.”
Eine Umweltzone reduziert weder nennenswert die Feinstaubbelastung noch löst sie die Verkehrsproblematik der Bonner City. Man sollte einem Maßnahmenpaket wie Attraktivitätssteigerung des ÖPNV, der Entwicklung und dem Einsatz besserer Filtertechnologien und einer besseren Lenkung des Schwerlastverkehrs Vorrang einräumen.
Lesen Sie auch die Presseerklärung des BBB (externer Link) sowie den GA-Bericht vom 21.02.2009 (externer Link).
Dieser Weblog hat sich bereits am 19.07.2008 (Bekommt Bonn eine “Umweltzone”?) sowie am 15.11.2008 (Keine Umweltzone in Bonn) mit der Thematik beschäftigt.
Unverzichtbar ist die Abkehr von der Ökoreligion. Ich würde oft auf das Auto verzichten, wenn denn die Busse in Bonn immer pünktlich sein würden. Jedoch ist für mich mehr als eine Minute Verspätung nicht tolerierbar. Dann fahre ich eben mit dem Auto. Ohne schlechtes Gewissen. Man kann es mit der Ökoreligion auch übertreiben. Für sinnvollen Umweltschutz bin ich sowieso. Aber es wird ja langsam mehr als absurd. Übrigens, nicht jeder Bürger wählt die GRÜNEN.
Wie wäre es mal wieder mit Politik für die Bürger? Nicht immer nur irgendwelchen Öko-Hirngespinsten hinterherlaufen, bitte.
Immerhin, der BBB scheint auf dem meiner Meinung nach richtigen Weg zu sein.
Bin mit den Bussen in Bonn unzufrieden. Fahre im Winter lieber Auto, im Sommer dann oft mit dem Fahrrad.
Posted 22. Februar 2009, 20:12