Cross-Border-Leasing in deutschen Kommunen
In zahlreichen deutschen Kommunen wurden Cross-Border-Leasing (CBL-) Verträge abgeschlossen. Jetzt drohen enorme Schwierigkeiten. Lesen Sie hierzu den Artikel aus der Welt Steuertricks mit sehr teuren Folgen (externer Link):
“Die Pleitewelle in der US-Finanzbranche trifft viele deutsche Kommunen auf eine besonders harte Art: Seit Mitte der 90er-Jahre haben weit über 100 Gemeinden so genannte Cross-Border-Leasing-Geschäfte mit US-Investoren abgeschlossen. Jetzt drohen ihnen daraus finanzielle Schäden in nicht absehbarem Umfang. Da die Versicherungen für die Geschäfte in Schieflage geraten sind, müssen die Kommunen für die Risiken eintreten. Das Gesamtvolumen der Deals beläuft sich nach Schätzungen auf bis zu 80 Mrd. Euro.”
Mitleid habe ich keines mit den deutschen Kommunen, die sich durch CBL-Geschäfte zu Lasten des US-Steuerzahlers bereichern wollten, wenn es jetzt ziemlich teuer werden sollte. Gerichtsstand ist vermutlich New York. Hahaha, deutsche Kommunalpolitiker. Von Geschäften, deren Risiken man nicht versteht, hätte man besser die Finger gelassen. Aber die Bürger zahlens ja gerne.
Wie ist die CBL-Situation in Bonn? Erfährt man darüber etwas noch vor dem Kommunalwahlkampf? Oder wird uns Bürgern die mögliche Wahrheit scheibchenweise mitgeteilt werden?
Posted 5. März 2009, 07:19[...] Lesen Sie auch den Blogbeitrag vom 04.03.2009. [...]
Posted 5. März 2009, 19:54