Alle Jahre wieder: Diskussion über Restumzug Bonn – Berlin
Und wieder einmal wird über den Restumzug der Regierung von Bonn nach Berlin diskutiert. So beschäftigt sich heute ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung mit dem Thema. In dem Artikel Vereinigtes Land, geteilte Regierung (externer Link) heißt es u.a.:
“Pünktlich zum zehnten Jahrestag des Berlin-Umzugs von Bundestag und Regierung ist die Debatte um eine komplette Auflösung des Bonner Standorts neu entflammt. Sechs von 14 Ministerien, darunter Verteidigung, Gesundheit und Umwelt, haben ihren Erstsitz noch in der ehemaligen Bundeshauptstadt, hinzu kommen Außenstellen der übrigen Ressorts.”
Die Stadt Bonn hat mit einer Presseerklärung auf die “Berliner Umzugsrituale” reagiert. Die Erklärung ist hier abrufbar (externer Link).
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Berlin war Hauptstadt der DDR. Berlin ist Hauptstadt der DDR 2.0.
Statt über den Restumzug nachzudenken, sollte die politische Kaste lieber zur Kenntnis nehmen, dass es auch noch das Volk gibt. Aber offenbar haben ‘die da oben’ andere Sorgen.
Wann gibt es die Abwrackprämie für Berlin als Hauptstadt? Wann gibt es mal eine Volksabstimmung in Deutschland, wie im Grundgesetz vorgesehen?
Vielleicht kann man bei einem möglichen Kollaps der gegenwärtigen Berliner Republik wieder Bonn zur Hauptstadt (von West-Deutschland) machen? Mir hat die deutsche Einheit keine Vorteile gebracht. Berlin kann gerne Hauptstadt der neuen Bundesländer bleiben. Bonn sollte wieder Hauptstadt des Westens werden.
Und wann wird der Solidaritätszuschlag abgeschafft? Denkt daran, Politiker: Wir sind das westdeutsche Volk.
Posted 17. April 2009, 07:21