WCCB: Nun haben wir den Salat…

Derzeit wird in der Lokalpresse ausführlich über die Schwierigkeiten der WCCB-Baustelle berichtet. So heißt es im GA vom 22.08.2009 (Kongresszentrum Bonn: Desaster droht, externer Link):

“Der Bau des Kongresszentrums World Conference Center Bonn (WCCB) droht für die Stadt Bonn in einem Desaster zu enden. (…) Das fehlende Eigenkapital ist von Anfang an die Achillesferse des Projektes: Zu Baugebinn hatte SMI Hyundai nur zehn statt der vertraglich notwendigen 40 Millionen Euro eingezahlt. Nach dem Projektvertrag hätte dre Bau gar nicht starten dürfen.”

Der heutige GA-Artikel (WCC: Die Millionenfalle, Teil II, externer Link) geht auf den möglichen Baustopp ein:

“Gleichzeitig droht auch die Baustelle ein Ort des Schweigens zu werden: Einige Handwerksbetriebe ziehen ab, weil sie ihre Rechnungen nicht bezahlt bekommen, während die Strabag AG nach GA-Unterlagen erst nach einigen Drohgebärden in den letzten Tagen 120 000 Euro für erbrachte Leistungen erhielt. Die Baustelle muss mit weiterem, frischen Geld am Laufen gehalten werden, denn eine ruhende kostet fast mehr als eine sich fortentwickelnde. Doch woher sollen 60 Millionen Euro kommen? Wieder kommt zumindest die Hälfte von der Sparkasse KölnBonn (…).”

Hier sei nochmal an die Euphorie der Verantwortlichen erinnert: So wurde der koreanische Investor in höchsten Tönen gelobt, kritische Fragen wurden nicht gestellt. Nun haben wir den Salat…

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2 Kommentare


  1. [...] Überlegung bieten der Bonner Generalanzeiger, eine anonymer Kommentar auf einer Wikio Seite, die Homepage von Johannes Schott (BBB) und die Kommentare auf rheinraum – online: “Nach Dieckmann die [...]

    Posted 5. September 2009, 13:56

  2. Ich denke, das diese investition genauso überflüssig ist wie der bau der elbphilarmonie in hamburg. reine verschwendung von steuergeldern!

    Posted 15. Februar 2011, 10:48

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