Sonntag, 30.08.2009: Kommunalwahl in Bonn
Am Sonntag (30.08.2009) findet die Kommunalwahl statt. Die Wahllokale haben von 8-18 Uhr geöffnet. Auf der Website der Stadt Bonn finden Sie weitere Informationen (externer Link).
Der General-Anzeiger informiert heute ausführlich über die Wahlen. So werden in dem Artikel 232 881 Bonner haben die Wahl (externer Link) die drei Stimmen erläutert:
Stimmzettel 1:
Der Stimmzettel für die Oberbürgermeister-Wahl ist hellgrün, auf ihm sind die Kandidaten notiert in der Reihenfolge Dürig, Nimptsch, Finger, Hümmrich, Wimmer, Faber und Baach. Der Oberbürgermeister wird von den Wählern direkt gewählt. Im Gegensatz zur letzten Wahl 2004 gibt es nur noch einen Wahlgang.
Die Stichwahl wie früher, wenn kein Bewerber im 1. Wahlgang die absolute Mehrheit von mehr als der Hälfte der abgegebenen Stimmen erreicht, wurde abgeschafft. Nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr werden zunächst die Stimmen für die OB-Wahl ausgezählt, dann die Stimmen zur Ratswahl und zuletzt die Stimmen für die vier Bezirksvertretungen.
Stimmzettel 2
Der Stimmzettel für die Wahl zum Stadtrat ist hellgrau. Weil in jedem der 33 Bonner Wahlbezirke andere Direktkandidaten der Parteien antreten, gibt es auch 33 unterschiedliche Stimmzettel – mit jeweils anderen Bewerbern, abgedruckt ist in diesem Fall der für Küdinghoven/Ramersdorf/Oberkassel.
Wichtig: Die Stimme zählt nicht nur für den Direktkandidaten, sondern auch für die Partei. Denn nur die Hälfte der 66 Sitze im Rat wird von den Direktkandidaten in den Wahlbezirken besetzt, die andere Hälfte der Sitze durch Verhältniswahl. Je mehr Stimmen eine Partei erhält, desto mehr Kandidaten ziehen also über die Reservelisten, die jede Partei vorher aufgestellt hat, in den Stadtrat ein.
Stimmzettel 3
Der Stimmzettel für die Wahl der sogenannten Bezirksvertretung ist rosa. Mit ihm wird über die Zusammensetzung der Bezirksparlamente in den vier Stadtbezirken Bonn, Beuel, Bad Godesberg und Hardtberg entschieden.
Diese Bezirks-Gremien vertreten die Interessen der einzelnen Stadtbezirke, aber nicht der gesamten Stadt, wie es der Stadtrat tut. Es ist eine reine Verhältniswahl. Deshalb stehen auf diesem Stimmzettel auch keine Direktkandidaten zur Auswahl, sondern Parteien und deren Listen, die im Vorfeld aufgestellt wurden. Die ersten drei Listenkandidaten der jeweiligen Parteien sind namentlich aufgeführt.
Ach ja: Bei der Kommunalwahl gibt es keine 5%-Hürde. Insofern geht bei der Wahl für den Stadtrat und die jeweilige Bezirksvertretung keine Stimme “verloren”.