WCCB: Rede des Oberbürgermeisters auf www.bonn.de

Auf der Website der Stadt Bonn wurden kürzlich die Kernaussagen der WCCB-Grundsatzrede des Oberbürgermeisters eingestellt. Als Anregung habe ich dem Pressesprecher der Stadt Bonn (externer Link) gestern eine E-Mail geschickt:

“Sehr geehrter Herr Frechen,

auf der Startseite von www.bonn.de heißt es:

“Unser Kongresszentrum - eine endliche Geschichte
Die Grundsatzrede von Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch in der Sondersitzung des Bonner Stadtrates am 13. Juli zu den Vorgängen um das Kongresszentrum hat zahlreiche Reaktionen hervorgerufen. Wir veröffentlichen heute Kernaussagen aus seiner Rede.”

Ich vertrete die Meinung, dass an dieser Stelle auch die Kernaussagen der anderen Redner - zumindest aber der Fraktionsvorsitzenden - veröffentlicht werden sollten. Denn bekanntlich gab es auf die Rede des Oberbürgermeisters einigen Widerspruch.

Mit freundlichen Grüßen
Johannes Schott”

Hier noch ein Screenshot der zitierten Ankündigung:


Startseite www.bonn.de, abgerufen am 18.07.2010.

1 Kommentar


  1. Sehr geehrter Herr Schott,

    Ihr Redebeitrag (Rücktrittsvorschlag) und der von Herrn Wimmer (unverschämt, beleidigend und überheblich) waren die angemessene Antwort auf diese öffentliche Verbalentgleisung des OB.
    In zunehmendem Maße wird das von den Bonner BürgerInnen nicht mehr hingenommen. Die negative Wirkung auf die verschleppte “Geheimhaltung” des RPA Berichtes und die darauf aufbauende Rede des OB kann man auf den Leserbriefseiten des GA studieren.
    Herrn Frechen muss man zwar nicht als “Stadtpropagandaminister” verteufeln, aber die massiven Tatsachenumkehrungen und dreisten Geschichtsklitterungen seines Presseamtews sind schon fast kündigungswürdig.

    Der “Oberverlautbarer” wird es miterleben müssen: das WCCB ist keine endliche Geschichte (die Überschrift auf den städtischen “Verdummungsseiten” allein ist schon eine Frech - heit), zumindest für den Bonner Steuerzahler nicht.

    Tilgung und Zinsen zwischen 15 und 20 Millionen p.a. in den nächsten 40 Jahren sind kein Pappenstiel.

    Viele hoffen deshalb, dass der Pressesprecher das wahrmacht, was er intern von sich gegeben hat: Abmarsch in den Vorruhestand. Das wäre “ein Segen für Bonn” und die gesamtstädtische Glaubwürdigkeit!

    Herrn Nimptsch kann man nur noch bedauern. Durch das “Gesundbeten” des Dauerskandals und durch die “rechtsstaatliche” Unterschutzstellung der Verantwortlichen wird die Reputation des Presseamt atomisiert, und seine eigene Person ein Opfer fortschreitender Satire:
    http://rheinraum-online.de/2010/07/15/70-minuten-oberlehrer/

    Bai aller berechtigter Distanz zu den Tätern und Mitläufern: so etwas hat keine Stadt verdient, gerade eine sog. “Bundesstadt” nicht!

    Zitat | Posted 23. Juli 2010, 19:51Uhr

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